Leistungshüten mit dem Deutschen Schäferhund

Das Leistungs-Hüten hat sich aus der täglichen Arbeit des Hütehundes an der Herde entwickelt. Für den Berufsschäfer ist der Hund ein wichtiges Hilfsmittel zur Bewältigung der alltäglichen Arbeit. Schon die ersten Großveranstaltungen des Vereins waren Wettbewerbe im Leistungshüten, auf denen sich die Mitglieder, damals ohnehin viele Schäfer und Schäfermeister mit ihren Hunden, vergleichen konnten.
Auch heute noch veranstaltet der Verein auf Landesgruppen-Ebene solche Ausscheidungen, und einmal im Jahr kommen die SV-Mitglieder zum Bundesleistungshüten zusammen. Dort wird dann der beste Herdengebrauchshund (HGH) ermittelt. Fast alle Teilnehmer daran sind aktive Schäfer, deren Tiere tagtäglich Dienst bei der Herde tun. Bewertet wird dabei sowohl die Leistung der Menschen als auch die der Hunde. Zusammen müssen Zwei- und Vierbeiner vor der Jury in einem Hütedurchgang eine Vielzahl von Aufgaben lösen. Im normalen Alltag würde das Situationen entsprechen, wie sie immer wieder beim Führen einer Herde von etwa 300 Schafen vorkommen können.
Der Hütedurchgang an der Prüfung spiegelt deshalb in Kurzform den Tagesablauf eines Hütehundes wieder; vom Treiben der Schafe zum Pferch-Ausgang über das enge und das weite Gehüt mit verschiedenen Aufgabenstellungen bis zum Einpferchen, also der Rückkehr der Schafe in den Pferch. Dies alles geschieht ohne jeden Zeitdruck. Benotet werden die Genauigkeit der Ausführung, die Selbstständigkeit des Hundes, die Führung von Herde und Hund durch den Schäfer und dergleichen.
_____________________________________________________________
Weitere Informationen: