Gedanken eines Hundes
Ich bin den weiten Weg gegangen, nun bin ich am Endort angelangt.
Es riecht nach Kot, Urin und Blut.
Ich bin krank doch keinen kümmert´s,
ich bin durstig und hungrig, doch keinen kümmert´s
Ich finde keine Ruhe
Weil auch meine Brüder und Schwestern
Vor Angst, Hunger und Durst heulen,
doch keinen kümmert´s.
Wir haben alle den Endort erreicht
Und täglich werden es mehr.
In ein paar Tagen werden sie kommen,
dann finde ich meinen Frieden,
diese Hoffnung verdrängt langsam meine Angst.
In diesem unserem Lande
Werden die Lebenden,
die Toten noch beneiden!
Ein gute und immer treu sorgender Mensch,
hat mein Lben zerstört,
er hat meine unendliche
Ergebenheit und Liebe verraten.
Er hat mich weggegeben,
weil er wohl verzweifelt war.......